Teil 4: Worauf sollte man achten beim Kauf eines Wohnhauses

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Teil 4: Worauf sollte man achten beim Kauf eines Wohnhauses

Teil 4: Worauf sollte man achten beim Kauf eines Wohnhauses

Serie: Wie läuft ein Immobilienkauf ab?

Familie Winkler entscheidet sich für den Kauf eines gebrauchten Wohnhauses. Aus Zeitgründen könnte sich die Familie nicht um den Neubau einer Immobilie kümmern. Außerdem ist das gebrauchte Wohnhaus in der Anschaffung wesentlich günstiger. Und die Kinder können zum Start des Schuljahres die neue Schule besuchen.

Entscheidung Kauf eines Neubau-Wohnhauses oder eines gebrauchten Wohnhauses

Wer sich für den Kauf eines Wohnhauses entschieden hat, sollte überlegen ob es eine Neubau-Immobilie oder ein gebrauchtes Wohnhaus sein soll. Die Neubau-Immobilie bietet vielfältigere Gestaltungsmöglichkeiten. Bei Neubauimmobilien fallen in den ersten Jahren keine Kosten für Renovierungen an.

Vor der Immobiliensuche – Finanzierung klären

Noch bevor man sich auf die Suche nach der geeigneten Immobilie macht, sollte man die finanziellen Möglichkeiten mit seiner Bank klären.

Vorteile eines gebrauchten Wohnhauses (Bestandsimmobilie)

Eine Bestandsimmobilie ist gegenüber einer Neubau-Immobilie meist preiswerter. Gebrauchte Wohnhäuser bestechen oft durch größere und gewachsene Gärten. Ein sehr großer Vorteil bei einem gebrauchten Wohnhaus ist, dass das Wohnhaus gegenüber einer Neubau-Immobilie in relativ kurzer Zeit zu beziehen ist.

Vor dem Kauf eines Wohnhauses auf Mängel und altersbedingte Schäden achten

Vor Besichtigung sollte das Exposé sorgfältig geprüft werden. Eine gründliche Besichtigung des Wohnhauses von außen und innen ist ratsam. Man sollte das Haus vom Keller bis ins Dachgeschoss eingehend besichtigen. Folgende Bauteile sollten besonders auf Baumängel und altersbedingten Schäden geprüft werden:

  • Schäden am Dach (Dachdeckung, Dämmung),
  • Schäden an Fenster und Türen
  • Schäden am Putz (insbesondere am Sockel)
  • Wärmedämmung
  • Keller und Wände auf Feuchtigkeit
  • Schäden an Balkonen
  • ev. Schimmelpilzbefall
  • veraltete Heizungstechnik (Energieausweis einsehen)
  • veraltete Ver- und Entsorgungsleitungen

Hat man Mängel entdeckt kann ein Architekt, Baumeister oder Gutachter den Sanierungsbedarf beurteilen und einschätzen. Bei größeren Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten sollte man auf jeden Fall ein Kostenangebot einer Fachfirma einholen, damit man sich eine Überblick über die anfallenden Sanierungs- und Renovierungskosten verschaffen kann und am Ende keine Finanzierungslücke entsteht. Mängel stellen eine Wertminderung der Immobilie dar. Man sollte in jedem Fall den Kaufpreis neu verhandeln.

Überblick behalten über die gesamten Kosten des Hauskaufs

Die Gesamtkosten für das Wohnhaus setzen sich in der Regel aus dem Kaufpreis zuzüglich der Erwerbsnebenkosten zuzüglich eventueller Instandsetzungs-/Modernisierungs- und Renovierungskosten zusammen.

Die Lage – ein wichtiges Kriterium für die Werthaltigkeit der Immobilie

Man sollte beim Kauf einer Immobilie besonders auf die Lage achten. Die Lage einer Immobilie ist für die Werthaltigkeit der Immobilie besonders wichtig.

Kaufvertragsentwurf vorab zur Prüfung des Vertragsinhaltes

Es ist ratsam sich vor Beurkundung einen Kaufvertragsentwurf vom zuständigen Notariat zukommen zu lassen. So kann man im Vorfeld den Vertragsinhalt prüfen und gegebenenfalls bei Unstimmigkeiten noch frühzeitig reagieren. Werden Möbel im Haus mit gekauft, sollten die Möbel in einer Inventarliste mit ihrem Wert angegeben werden. Man kann sich so Kosten sparen, da für die Möbel keine Grunderwerbssteuer an das Finanzamt zu entrichten ist.

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